Wie alles begann

Zum Auftakt der Buchreihe möchte ich ein bisschen über die Entstehung der Buchreihe erzählen.

Die Geschichte hat sich Brainy  – mein wirres Hirn – ausgedacht. Immer wieder kam sie zum Vorschein und in einer netten Buchgruppe, in der ich Mitglied bin, durfte ich mit vielen Autorinnen schreiben.

Da ich ziemlich neugierig bin – das gilt aber für alle Bereiche, die mich interessieren – habe ich natürlich gefragt, was das Zeug hält.

Hier mal ein lieber dank an die Gruppe *Buchgefährten* auf FB.

Sie gaben auch den Anstoß, dass ich überhaupt angefangen habe. Das war vor ungefähr zwei Jahren. Also habe ich zuerst nur so geschrieben und dann habe ich mir ein tolles Schreibprogramm zugelegt. Dort kann ich meine Figuren, Orte und Dinge in einer Datenbank speichern, ohne dass sie in meinem Chaos verloren gehen.

Ein Genie bin ich nicht wirklich, aber ich beherrsche mein Chaos recht gut. Nur Brainy mag nicht immer so. Aber nun gut, solange er die Geschichte nicht vergisst.

Ursprünglich war die Geschichte so geplant, dass ein kleines Mädchen mit ihrer Großmutter im Wald lebte. Die sollte ein Abenteuer erleben, das mit Magie zu tun hat. Aber nach und nach hat sich  Diamantia in den Vordergrund gedrängt – danke Brainy an dieser Stelle.

Ich war unbedarft und schrieb einfach drauf los. Nach und nach musste ja die Welt erschaffen werden und sie wurde immer größer und umfangreicher. Zuerst wollte ich es mir einfach machen, weil ich nie – wirklich nie – an eine Veröffentlichung gedacht habe. Höchstens auf meinem Blog für alle einfach so zum Lesen.  Aber mein Schreibstil war Grottenschlecht. Natürlich hat mir das keiner direkt gesagt, sondern eher so durch die Blume.

Da lob ich mir doch mein Alter und meine Weisheit *hihi*. Ich wusste, dass ich nicht gut genug war. Was habe ich gemacht?

Genau – meinen beiden Männern die Ohren vollgejammert. Beide meinten die Idee ist supi und du schaffst das. Also habe ich mir viele gute Tipps durchgelesen, die mir z.B. die liebe Marlies Lüer oder Anja Berger gegeben haben. Auch die Gruppe *Authorwings hat mir öfter mal geholfen, wenn ich eine Frage hatte. Einen persönlichen Wing braucht man nicht in dieser Gruppe, da alle immer dort helfen, wo sie es am besten können.

Mein Sohn hat sich dann erbarmt und angefangen zu lesen und mir alles angestrichen, dass seiner Meinung nach nicht gut war oder nicht passend.

Setzten  – sechs –

Aber dann hat mich doch mein Ergeiz gepackt, auch wenn er ab und zu wieder im Keller war. Es wurde besser. Die nächsten Durchgänge nicht perfekt, aber lesbar.

Dann habe ich angefangen meine Welt zu erschaffen und nach und nach stellte ich durch Google fest, dass Brainy vieles unbewusst so zusammengefügt hatte, dass es auch wirklich in der Realität Sinn ergab. Ich war immer wieder total begeistert. Diese Begeisterung ist bis heute geblieben und wächst.

Es ist wirklich wie eine Sucht, aber eine schöne. Natürlich unterstützt mich mein Mann auch sehr, in dem er den Haushalt schmeißt und kocht. Mit den Hunden gassi geht und auch sonst zurücksteckt. Er hört geduldig – okay nicht immer – zu, wenn ich sage. Guck mal, weil ich ihm meinen Coverentwurf zeige. Oder er leiht mir sein Ohr, wenn ich ihm eine bestimmte Szene vorlese, die nicht ganz rund ist. Zusammen machen wir dann Brainystormy und meistens kommt immer was tolles dabei raus.

So fing es also mit Diamantia an. Warum ich wie so viele andere auch Magie und Fantasy schreibe. Ganz einfach, weil es mein Lieblingsgenre ist. Ich liebe Trudi Canavan und Brent Weeks. Die beiden sind meine großen Vorbilder.

 

Natürlich wollte ich wissen, wie anderen meine Geschichte gefällt und so habe ich Testleser gesucht, die wirklich die fast rohe Fassung lesen durften. Das Feedback war leider ziemlich mau und hat mich irgendwie nur teilweise aufgebaut. Zwar gab es Lob, aber eben nur tolle Geschichte reichte mir nicht, da ich ja wusste, dass sie nicht rund war. Dann waren einige gute Kritiken dabei, die mir geholfen haben meinen Schreibstil zu verbessern und dann bin ich auf Nicole gestoßen. also eigentlich schon vorher und sie wollte die Geschichte auch lesen.

Seit dem begleitet sie Diamantia und mich auf Keopra. Sie kennt auch schon mehr von der Geschichte, da ich ja schon mehr geschrieben habe. Sie darf weiterhin immer als erste alles in der Rohfassung lesen. Nicole ist mir eine wahre Freundin geworden und war sogar Namensgeberin bei einer Figur, die ihr später noch kennenlernen werdet.

Wie es weitergeht und was sonst noch so passiert, erfahrt ihr beim nächsten Mal.